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Die Grenze

Früh erwacht, zitternd. Es dämmert gerade. Die Sachen sind klamm. Ich krieche aus der Plane und hüpfe, um mich zu erwärmen. Die feuchten Sachen hänge ich an den Rucksack und ziehe los. In der nächsten Ortschaft hole ich mir beim Bäcker einen Kaffee und zwei Semmeln. Dem Blick der Verkäuferin nach zu urteilen sehe ich furchtbar aus.

Die Sonne steht knapp über dem Horizont, etwas darüber schichten sich Wolken in verschiedenem Grau. Das Wetter bleibt ungemütlich, aber im Gehen wird es warm.

Die Grenze kommt näher, ich entscheide mich für einen Waldweg, um das erste Land hinter mir zu lassen.

 Das neue Land ist spürbar. Die Vegetation wird wilder, weniger bewirtschaftet. Man bekommt den Eindruck, durch unbewohntes Gebiet zu gehen. Hier könnte es vor tausenden von Jahren schon genauso ausgesehen haben, unzivilisiert, aber schöner als vorher. Die Bäume scheinen näher zusammenzurücken, die Bachläufe wilder, natürlicher, die Lichtungen ungepflegt, aber um einiges charmanter. Selbst die Berge, die vorher als schräge Ebenen in der Landschaft auftraten, verkrüppeln in Richtung Horizont.

Gegen Mittag reißt der Himmel auf, die Sonne wärmt vorsichtig Land und wohl auch die Bewohner. Meine klammen Sachen verstaue ich jetzt im Rucksack.

16.4.14 09:51
 


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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Doreen / Website (16.4.14 10:07)
...wünsche alles Gute auf der Reise...was treibt dich dorthin?-das Abenteuer oder?... LG Doreen


(25.4.14 10:16)
Danke! Es ist die imaginäre Flucht in ein neues Leben, mal schauen wie es läuft.

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